visumexpress.de Visumexpress GmbH
Internationaler Konsularservice & Visumbeschaffung
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Rather Mauspfad 56
51107 Köln

Zentrale Auftragsannahme und Antragstellung
0221 - 690 65 99- 0

Visum ÄthiopienFlagge Äthiopien

Feiertage der Konsulate

Feiertage der Konsulate richten sich nach dem in diesem Land gebräuchlichen Kalender. Jedes einzelne Konsulat trifft zudem noch unterschiedliche Feiertagsregelungen. Diese werden uns von den Konsulaten nicht mitgeteilt und sind uns nicht alle bekannt.
Die Bearbeitungszeiten ändern sich und variieren teilweise nach Jahreszeiten. Die hier angegebenen Werte dienen nur zur groben Orientierung.

Allgemein:

Ein gültiges Visum ist notwendig. Wir beantragen das Visum für Sie im Konsulat.

Einreise mit Visum:

Zur Beantragung des Visum übersenden Sie uns bitte folgende Unterlagen:

  • 1 Antragsformular
  • 1 Passbild
  • Reisepass, der bei Ankunft mindestens noch 6 Monate gültig
  • Kopie des gültigen Gelbfieberimpfnachweises
  • Bescheinigung eines Reisebüros über den Erwerb eines Rück- oder Weiterreiseflugscheins.

Zusätzlich Touristenvisa

  • Hotelbuchung

Zusätzlich Geschäftsvisum

  • Einladung aus Äthiopien mit Stempel und Unterschrift
  • Firmenbegleitschreiben mit Kostenübernahmeerklärung

 

Antragsdauer:
Es wird empfohlen den Visumantrag frühestens 1 Monat vor Reiseantritt zu stellen, das Visum ist schon ab dem Tag der Ausstellung gültig und nicht ab dem Tag der Einreise.

Aufenthaltsdauer:

Bis zu 1 Monat.

Gebühren:

Bitte beachten Sie unsere Allgemeinen Geschäftsbedingungen.

Visum Preis in €
pro Visum
Gebühren des Konsulats:  
Visum einfach / Tourist / 1 Monat 34,00
Visum dreimalig / Tourist / 3 Monate 54,00
Visum mehrfach / Tourist / 3 Monate 63,00
Visum einfach / Geschäftsreisende / 1 Monat 27,00
Visum mehrfach / Investoren / 3 Monate 36,00
Visum mehrfach / Investoren / 6 Monate 54,00
Visum mehrfach / Investoren/ 12 Monate 108,00
Gebühren von Visumexpress (Stand 01.02.2016):  
Visumbeschaffung 75,00
* Bürokosten Sonderleistungen  
   
DHL
Expressversand mit Zustellung bei Ihnen - DHL Officepack
Versand Preis in €
DHL Officepack - vor 12 Uhr 23,00
DHL Officepack - vor 10 Uhr 38,00
DHL Officepack - vor 9 Uhr 54,00
DHL Officepack - vor 8 Uhr 78,00
DHL Officepack Samstagzustellung vor 12 Uhr 47,00
Express-Brief DHL Zone 1 78,00
Express-Brief DHL Zone 2 92,00
   
Abholung bei Ihnen und Zustellung bei uns - DHL Domestic Express
DHL Domestic Express - vor 12 Uhr 35,00
DHL Domestic Express - vor 10 Uhr 45,00
DHL Domestic Express - vor 9Uhr 64,00
DHL Domestic Express - vor 8 Uhr 98,00
DHL Domestic Express -
Abholung bei Ihnen Samstag und Zustellung Montag
43,00
   
Versand mit Nachnahme (Bezahlung bei Übergabe EC Karte oder Cash) möglich zum Aufpreis 20,00
Alle Preise enthalten 19 % Mwst.  
   
Einschreiben mit der Deutschen Bundespost 8,50

Hinweis.
Einschreiben sind bei Verlust nicht versichert. Sie erhalten von der Deutschen Post auf Antrag 25,00 Euro.

Einschreiben unterliegen keinem Laufzeitlimit. Wenn Ihr Einschreiben nach 5 oder 14 Tagen ankommt, ist das bedauerlich aber noch O.K.

Die Deutsche Post teilt dazu mit:
Einschreiben werden in der Regel nach 1-2 Tagen zugestellt.

Expressbriefe können aufgrund äußerer Umstände auch  mehrere Tage unterwegs sein. Weder DHL noch Visumexpress haften für Laufzeitschäden. ( z.B. durch Schneechaos )

 
Möchten Sie den aktuellen Status Ihrer Sendung sehen, so kommen Sie hier zur Tracking-Seite von DHL  
   
Versendung in frankiertem Kundenumschlag möglich. Bitte beifügen!
Ohne Gewähr auf Zustellung!
   
Die Rechnung wird nach Ihren Angaben ausgestellt. Hierzu wird ein Kundendatensatz von uns erstellt. Änderungswunsche nach Zusendung Ihrer Rechnung nehmen wir gerne vor, müssen Ihnen aber den Zeitaufwand und unsere Material- und Portokosten in Höhe von 5,00 Euro berechnen.
   

Wartezeitgebühren

Bei angemeldeten Kurierzustellungen für eilige Expressvisa wartet unser Kurier auf Ihre Sendung.
Hierfür berechnen wir 2,00 Euro / Minute. Die gleiche Vereinbarung gilt für die Abholung von Pässen nach 16 Uhr.

Ablehnung der Visierung eines Passes durch das Konsulat

Wird die Erteilung eines Visums vom Konsulat abgelehnt, fallen unsere in Rechnung gestellten Kosten an, da wir unsere Leistung erbracht haben.

Nachfragen in Konsulaten/ Sonderfahrten in Konsulate

Auf Kundenwunsch fragen wir in den Konsulaten nach dem Bearbeitungsstand des Visums. Sofern hierfür eine Sonderfahrt in das Konsulat notwendig war, berechnen wir hierfür mindestens 31,00 Euro.

Ergänzende Anforderung von Unterlagen im Einzelfall

Soweit im Rahmen der Ausstellung Ihres Visums von Seiten der Konsulate die Beibringung weiterer Antragsunterlagen aufgegeben wird, berechnen wir für diese zusätzlichen Fahrten mindestens 31,00 Euro.

Kundenstorno während der Visumbeantragung

Soweit wir Leistungen wie die Erstellung von Einladungen, die Vorbereitung Ihrer Antragsunterlagen für die Visierung sowie die Antragstellung im Konsulat vollzogen haben, werden nur die anteiligen Kosten nach Bearbeitungsstand berechnet. Konsulargebühren werden grundsätzlich von den Konsulaten nicht erstattet.
Einladungen, die wir für die Visumerstellung der Länder Belarus, Russland, Usbekistan, Kirgistan und Ukraine besorgen, können grundsätzlich nach Bestellung nicht storniert werden und werden auch bei Nichtnutzung berechnet.

Telefonische Anfragen und Auskünfte sowie E-Mail-Anfragen zu Visumfragen sind völlig kostenlos

Die Auskünfte zu Ihrer telefonischen Anfrage und zu Ihrer E-Mail-Anfrage werden von uns völlig kostenlos und auf der Basis der uns zur Verfügung stehenden Informationen aus den Konsulaten erteilt.  Anfragen beantworten wir nur zu den Ländern, die wir in unserer Länderdatenbank haben.
Wir übernehmen keinerlei Gewähr für die Richtigkeit dieser Informationen.
Eine Haftung im Schadensfalle ist ausgeschlossen.
Aufgrund der Vielzahl der Anfragen ist die Bezugnahme auf ein tatsächlich oder angeblich geführtes Telefongespräch ausgeschlossen.
E-Mail Anfragen werden von uns nur im Rahmen unseres Auftragsformulars beantwortet. Anonyme Anfragen und Anfragen unter Alias-Namen werden dagegen nicht beantwortet.

Anrufe mit Rufnummerunterdrückung nehmen wir nicht an.
Wir weisen darauf hin, dass  jedes Telefonat automatisch von der Telefonanlage registriert wird.

Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Gefahrenlagen sind oft unübersichtlich und können sich rasch ändern. Gesetzliche Vorschriften eines Landes können sich ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird. Kontaktaufnahme mit der zuständigen diplomatischen oder konsularischen Vertretung des Landes wird im Zweifelsfall empfohlen.

Reiseinformationen Äthiopien

© 1995 - 2009 Auswärtiges Amt

Stand 09.12.2008
(Unverändert gültig seit: 27.11.2008)

Aktueller Hinweis

Die äthiopischen Sicherheitsorgane haben darauf hingewiesen, dass zurzeit im gesamten Land eine erhöhte Gefährdung durch terroristische Anschläge bestehe. Sie führen verstärkte Kontrollen insbesondere an Flughäfen, Hotels, öffentlichen Einrichtungen usw. durch. Es gibt keine Hinweise, von welcher Terrorgruppe konkret diese Gefährdung ausgeht, in welcher Form sie sich äußern könnte oder ob ausländische Einrichtungen und Personen in besonderem Maße gefährdet sind. Sollte es zu Terroraktionen kommen, dürfte nach bisheriger Erfahrung mit Bombenanschlägen zu rechnen sein. Bisherige Bombenanschläge zielten nicht auf ausländische Institutionen oder Personen. Es liegen derzeit keine Hinweise vor, dass westliche oder konkret deutsche Interessen nun in das Visier terroristischer Angriffe geraten könnten.
Reisenden wird zu erhöhter Aufmerksamkeit geraten. Sie sollten insbesondere auf verdächtige Personen und herrenlose Gepäckstücke, wie z.B. Taschen, Pakete oder Textilbündel, achten. Vor Reisen im Lande sollten genaue Erkundigungen über die Sicherheitslage eingeholt werden. Da bisherige Anschläge überwiegend in den frühen Abendstunden stattfanden, in denen viele Menschen unterwegs sind, sollten insbesondere während dieser Tageszeit öffentliche Plätze gemieden werden.

Landesspezifische Sicherheitshinweise

Innenpolitische Lage
Die innenpolitische Lage ist in weiten Landesteilen derzeit relativ ruhig. Trotzdem wird zu erhöhter Aufmerksamkeit und Beachtung der aktuellen Nachrichten geraten. Menschenansammlungen und Demonstrationen sollten gemieden werden.
Vor allem in den Randgebieten des Landes kommt es immer wieder zu Unruhen. In der Somali Region (Ogaden) im Osten, führt die äthiopische Armee derzeit bewaffnete Einsätze gegen Mitglieder der ONLF durch (siehe auch Reisen über Land).
Die Situation an der Grenze zu Eritrea bleibt angespannt.

Terrorismus
Wie in anderen ostafrikanischen Ländern können Aktivitäten terroristischer Gruppen auch in Äthiopien nicht ausgeschlossen werden.
In den letzten Monaten gab es in Abständen vereinzelte Bombenanschläge in Addis Abeba. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass sich derartige Anschläge in Zukunft wiederholen werden.
Es wird daher zu erhöhter Vorsicht, insbesondere in der Nähe westlicher Einrichtungen und touristischer Reiseziele, geraten. Dabei sollte auf verdächtige Personen und herrenlose Gepäckstücke wie z.B. Taschen, Pakete oder Textilbündel geachtet werden. Da die bisherigen Anschläge jeweils in den frühen Abendstunden stattfanden, sollten während dieser Tageszeit öffentliche Plätze wie z.B. Tankstellen und auch Bars / Kaffeehäuser gemieden werden. Vorsicht ist auch bei der Teilnahme an Großveranstaltungen angeraten.

Reisen über Land / Entführungen / Straßenverkehr
Vor Reisen im Lande sollten genaue Erkundigungen über die Sicherheitslage eingeholt werden.
Die Infrastruktur des Landes ist schwach, gut ausgebaute Straßen für Überlandreisen sind nur begrenzt vorhanden. Am späten Nachmittag, bei Dämmerung und bei Dunkelheit sollte aus Sicherheitsgründen auf Überlandfahrten verzichtet werden.
Touristisch organisierte Besuche nach Addis Abeba und zu den Hauptsehenswürdigkeiten des Landes verlaufen im allgemeinen problemlos.
Von Fahrten in das direkte Grenzgebiet zu Eritrea und in die Danakilsenke in Nord-Afar wird abgeraten.
Im März 2007 ereignete sich eine Entführung in der Danakilsenke in Nord-Afar, im Februar 2008 wurde die Entführung einer Touristengruppe nach Angaben der äthiopischen Regierung nur knapp verhindert. Unbestätigten Informationen zufolge wurden im April 2008 mehrere Personen durch die Explosion einer Landmine getötet.
Es muss mit weiteren Zwischenfällen und Entführungsversuchen durch örtliche Untergrundorganisationen gerechnet werden.
Insbesondere im Grenzgebiet zu Somalia besteht die Gefahr von Entführungen.
Wegen des bewaffneten Konflikts zwischen äthiopischen Streitkräften und der ONLF wird von Reisen in die Somali-Region südlich und östlich von Jijiga abgeraten.
Von nicht unbedingt notwendigen Reisen in die Region Benishangul-Gumez sollte wegen anhaltender Zwischenfälle und Übergriffe ebenfalls abgesehen werden.
Bei Reisen in andere Teile der Afar- und Somali-Region, in die Grenzgebiete zu Kenia (Moyale) und zum Sudan, in die Region Gambella sowie in den Westteil der Oromo-Region (Wellega) wird zu erhöhter Vorsicht geraten und empfohlen, sich vor Reiseantritt bei der Botschaft über die aktuelle Sicherheitslage zu informieren.
Die Grenzübergänge zwischen Äthiopien und Eritrea sind geschlossen.
Vereinzelte Überfälle auf durchfahrende Fahrzeuge am Spätnachmittag oder Abend führen zu der Empfehlung, folgende Routen nicht nach 15:00 Uhr zu befahren: Strecke Metahara-Awash-Arba-Mieso und Asbe Teferi, Strecke Babile-Jijiga, Strecke Welkite-Jimma (bes. am Omo/Gibe-Fluss), Strecke Sodo-Arba Minch-Jinka, Strecke Bahir Dar-Gondar. Auch im und um den Awash-Nationalpark (bes. nördlicher Teil) kann es zu bedrohlichen Situationen und Überfällen kommen.
Minengefahr besteht in der Somali Region (Ogaden), im Nord-Afar (Danakil-Senke) sowie in den Grenzregionen zu Somalia, Sudan (nördlich von Gambella), Eritrea und zu Kenia (Borana-Region). Im Südosten der Grenzregion zu Eritrea ist das Gebiet an der Straße Bure-Assab betroffen. Es wird abgeraten, die Straße Eli Dar Richtung Assab zu befahren.

Reisen über Land/ Zugverkehr
Passagierzüge auf der Strecke Addis Abeba - Dire Dawa - Dschibuti (von Ausländern allerdings kaum benutzt) stellen wegen des schlechten Streckenzustands ein generelles Sicherheitsrisiko dar, waren aber auch mehrfach das Ziel von Sabotageakten und Sprengstoffattentaten.

Allgemeine Reiseinformationen

Geld / Kreditkarten
Reisende sollten Euro, US-Dollar oder Traveller-Schecks mitbringen, wobei Euro außerhalb der Hauptstadt nur in wenigen Orten gewechselt oder akzeptiert werden. Innerhalb der Hauptstadt ist der Umtausch von Euro-Noten als auch Euro-Traveller-Schecks problemlos möglich. Beim Kauf von US-Dollarnoten sollte darauf geachtet werden, möglichst neue Noten zu erwerben, da Scheine älterer Serien in Äthiopien nicht akzeptiert werden. Schecks werden im ganzen Land nicht entgegengenommen.
Geldabheben per Kreditkarten ist an Geldautomaten in den großen Hotels in der Hauptstadt möglich. Des Weitern kann bei Banken per Kreditkarte Geld abgehoben werden, jedoch gegen erhebliche Gebühr. Außerhalb der Hauptstadt werden Kreditkarten äußerst selten in größeren Hotels akzeptiert.

Besondere Zollvorschriften

Die Einfuhr von Waffen und Drogen aller Art ist strikt verboten. Jagdwaffen müssen bei der Einreise deklariert und genehmigt werden.
Wertvolle elektronische Geräte müssen bei der Einreise angegeben werden. Die Zollbehörde trägt diese Geräte bei Einreise in den Pass ein und überprüft bei der Ausreise, ob diese Geräte tatsächlich wieder ausgeführt werden.
Devisen können in unbegrenzter Höhe eingeführt werden. Eingeführte Devisen müssen im Prinzip beim Zoll deklariert werden, zumeist wird jedoch nicht nachgefragt. Es dürfen nicht mehr Devisen aus- als eingeführt werden. Ausfuhr der Landeswährung ist verboten.
Die Einfuhr jeder Art pornographischen Materials ist verboten.
Aus Äthiopien dürfen ohne Genehmigung des Nationalmuseums keine Gegenstände ausgeführt werden, die kunsthistorischen Wert haben (gilt für ältere Gegenstände über 50 Jahre, aber auch z.B. für neuere Holzarbeiten).

Besondere strafrechtliche Vorschriften

Drogendelikte werden schon bei Geringfügigkeit mit harten Strafen geahndet, diesbezügliche gerichtliche Verfahren können sich monatelang hinziehen. Konsum der Genussdroge Khat wird meist toleriert.
Die gesetzliche Strafandrohung für jeglichen Drogenbesitz beträgt je nach Schwere der Tat zwischen 3 Monaten und 5 Jahren.
Es ist strikt verboten, militärische und sicherheitsrelevante Einrichtungen (z.B. Flughafen, Eisenbahn, Brücken, Regierungsgebäude usw.) und Militär/Polizei zu fotografieren.
Der Aufenthalt in Äthiopien ohne gültige Aufenthaltsgenehmigung sowie die Erwerbstätigkeit ohne Arbeitserlaubnis sind Vergehen, die in der Regel mit Inhaftierung bis zur Ausreise und Geldstrafen geahndet werden.
Homosexuelle Handlungen sind in Äthiopien strafbar und können mit Gefängnisstrafen von 6 Monaten bis zu 25 Jahren bestraft werden. Sexuelle Handlungen mit Minderjährigen sind ebenfalls strafbar und können in Äthiopien mit Gefängnisstrafen von einem Monat bis zu 10 Jahren geahndet werden.

Medizinische Hinweise

Impfschutz
Das Auswärtige Amt empfiehlt: Schutz gegen Tetanus, Diphtherie, Polio und Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt über drei Monate auch Hepatitis B. Bei besonderer Exposition (Landaufenthalt, Jagd, Jogging u.a.) kann Impfschutz gegen Tollwut und Typhus, evtl. auch Meningokokken-Meningitis ACWY sehr sinnvoll sein. Die Entscheidung sollte in einem persönlichen Beratungsgespräch mit einem Tropenarzt bzw. einem Impfarzt mit tropen- und reisemedizinischer Erfahrung getroffen werden.
Eine gültige Gelbfieberimpfung ist prinzipiell für die Einreise aus einem Gelbfiebergebiet heraus nötig, ein Nachweis wird aber häufig nicht verlangt.

HIV / Aids
ist im Lande ein großes Problem und eine große Gefahr für alle, die Infektionsrisiken eingehen: Sexualkontakte, unsaubere Spritzen oder Kanülen und Bluttransfusionen können ein erhebliches lebensgefährliches Risiko bergen.

Durchfallerkrankungen, Malaria, Denguefieber
Durch hygienisches Essen und Trinken (nur abgekochtes, nichts lau aufgewärmtes) und konsequenten Mückenschutz (Repellentien, Mückennetz, bedeckende Kleidung, Verhalten) können die meisten zum Teil auch gefährlichen Durchfälle und viele Infektionserkrankungen ganz vermieden werden. Dazu zählen auch das Denguefieber und die Malaria.
Für die Malariaprophylaxe sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z.B. Malarone, Doxycyclin, Lariam) auf dem Markt erhältlich. Die Auswahl und persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme einer Chemoprophylaxe mit einem Tropen- bzw. Reisemediziner besprochen werden.

Medizinische Versorgung
Die medizinische Versorgung im Lande ist mit Europa nicht zu vergleichen und ist vielfach technisch, apparativ und / oder hygienisch hoch problematisch. Vielfach fehlen auch europäisch ausgebildete Englisch / Französisch sprechende Ärzte. Ein ausreichender, dort gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung sind dringend empfohlen.
Bitte beachten Sie neben unserem generellen Haftungsausschluss den folgenden wichtigen Hinweis:
Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Für Ihre Gesundheit bleiben Sie selbst verantwortlich.
Die Angaben sind

  • zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht und ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes;
  • auf die direkte Einreise aus Deutschland und längere Aufenthalte vor Ort zugeschnitten; für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten;
  • nicht unabhängig von individuellen Verhältnissen des Reisenden zu nutzen; vorherige eingehende medizinische Beratung durch einen Tropenmediziner ist unerlässlich;
  • trotz größtmöglicher Bemühungen nicht unbedingt umfassend, genau und aktuell.

© 1995 - 2009 Auswärtiges Amt


Auftragsannahme Visumexpress
0221 690 65 990
 
Hinweis an die Anrufer mit unterdrückter Rufnummer:
Wenn Sie Ihre Kennung einschalten, geht Ihr Anruf durch..

 
E-mail:
visum@visumexpress.de
visum@visum-abc.de
Expresspässe können immer am nächsten Tag bearbeitet werden, wenn sie bis 14 Uhr mittags  bei uns eingehen und die Unterlagen vollständig sind.
 
Expressvisa gibt es nur dort, wo die Konsulate dies auch anbieten. Nicht jedes Konsulat erstellt ein Visum am gleichen Tag. Die Bearbeitungsdauer variiert auch je nach Nationalität des Antragstellers in einzelnen Konsulaten erheblich!
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