visumexpress.de Visumexpress GmbH
Internationaler Konsularservice & Visumbeschaffung
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Rather Mauspfad 56
51107 Köln

Zentrale Auftragsannahme und Antragstellung
0221 - 690 65 99- 0

Visum AngolaFlagge Angola

Feiertage der Konsulate

Feiertage der Konsulate richten sich nach dem in diesem Land gebräuchlichen Kalender. Jedes einzelne Konsulat trifft zudem noch unterschiedliche Feiertagsregelungen. Diese werden uns von den Konsulaten nicht mitgeteilt und sind uns nicht alle bekannt.
Die Bearbeitungszeiten ändern sich und variieren teilweise nach Jahreszeiten. Die hier angegebenen Werte dienen nur zur groben Orientierung.

Allgemein:

Ein gültiges Visum ist notwendig.

Einreise mit Visum:

Zur Beantragung des Visum übersenden Sie uns bitte folgende Unterlagen:

  • 2 Antragsformulare
  • 2 Passbilder
  • Ein länger als der Aufenthalt gültiger Reisepass oder Kinderausweis (bei Kindern unter 10 Jahren auch mit Lichtbild) mit mindestens zwei leeren Seiten
  • Nachweis einer Einladung der zu besuchenden Person oder Institution in Angola.
  • Gelbfieberimpfung

Bei Geschäftsreisen: Schreiben der Firma mit genauer Angabe des Reisezwecks, der Kontaktstellen/ -personen in Angola, des Einreiseorts, der Aufenthaltsdauer, des Einreisezeitpunkts sowie Vermerk darüber, wer die Kosten der Reise und des Aufenthalts trägt.

Antragsdauer:
Die Antragsdauer beträgt ca. 2 - 3 Wochen.

Aufenthaltsdauer:

Die Gültigkeit des Visums beträgt 60 Tage und berechtigt zu einem Aufenthalt von 30 Tagen.

Informationsblatt: zu den möglichen Visa.  ( Kann angefordert werden )

Gebühren:

Bitte beachten Sie unsere Allgemeinen Geschäftsbedingungen.

Visum Preis in €
pro Visum
Gebühren des Konsulats:  
Visum einfach
Weitere Visa siehe Informationsblatt
150,00
Gebühren von Visumexpress (Stand 01.09.2010):  
Visumbeschaffung 75,00
( inklusive sind 2 Anfahrten zum Konsulat )
Weitere Anfahrten je Anfahrt  
37,50
* Bürokosten Sonderleistungen  
   
DHL
Expressversand mit Zustellung bei Ihnen - DHL Officepack
Versand Preis in €
DHL Officepack - vor 12 Uhr 23,00
DHL Officepack - vor 10 Uhr 38,00
DHL Officepack - vor 9 Uhr 54,00
DHL Officepack - vor 8 Uhr 78,00
DHL Officepack Samstagzustellung vor 12 Uhr 47,00
Express-Brief DHL Zone 1 78,00
Express-Brief DHL Zone 2 92,00
   
Abholung bei Ihnen und Zustellung bei uns - DHL Domestic Express
DHL Domestic Express - vor 12 Uhr 35,00
DHL Domestic Express - vor 10 Uhr 45,00
DHL Domestic Express - vor 9Uhr 64,00
DHL Domestic Express - vor 8 Uhr 98,00
DHL Domestic Express -
Abholung bei Ihnen Samstag und Zustellung Montag
43,00
   
Versand mit Nachnahme (Bezahlung bei Übergabe EC Karte oder Cash) möglich zum Aufpreis 20,00
Alle Preise enthalten 19 % Mwst.  
   
Einschreiben mit der Deutschen Bundespost 8,50

Hinweis.
Einschreiben sind bei Verlust nicht versichert. Sie erhalten von der Deutschen Post auf Antrag 25,00 Euro.

Einschreiben unterliegen keinem Laufzeitlimit. Wenn Ihr Einschreiben nach 5 oder 14 Tagen ankommt, ist das bedauerlich aber noch O.K.
Die Deutsche Post teilt dazu mit:
Einschreiben werden in der Regel nach 1-2 Tagen zugestellt.

Expressbriefe können aufgrund äußerer Umstände auch  mehrere Tage unterwegs sein. Weder DHL noch Visumexpress haften für Laufzeitschäden ( z.B. durch Schneechaos ).

 
Möchten Sie den aktuellen Status Ihrer Sendung sehen, so kommen Sie hier zur Tracking-Seite von DHL  
   
Versendung in frankiertem Kundenumschlag möglich. Bitte beifügen!
Ohne Gewähr auf Zustellung!
   
Die Rechnung wird nach Ihren Angaben ausgestellt. Hierzu wird ein Kundendatensatz von uns erstellt. Änderungswunsche nach Zusendung Ihrer Rechnung nehmen wir gerne vor, müssen Ihnen aber den Zeitaufwand und unsere Material- und Portokosten in Höhe von 5,00 Euro berechnen.
   

Wartezeitgebühren

Bei angemeldeten Kurierzustellungen für eilige Expressvisa wartet unser Kurier auf Ihre Sendung.
Hierfür berechnen wir 2,00 Euro / Minute. Die gleiche Vereinbarung gilt für die Abholung von Pässen nach 16 Uhr.

Ablehnung der Visierung eines Passes durch das Konsulat

Wird die Erteilung eines Visums vom Konsulat abgelehnt, fallen unsere in Rechnung gestellten Kosten an, da wir unsere Leistung erbracht haben.

Nachfragen in Konsulaten/ Sonderfahrten in Konsulate

Auf Kundenwunsch fragen wir in den Konsulaten nach dem Bearbeitungsstand des Visums. Sofern hierfür eine Sonderfahrt in das Konsulat notwendig war, berechnen wir hierfür mindestens 31,00 Euro.

Ergänzende Anforderung von Unterlagen im Einzelfall

Soweit im Rahmen der Ausstellung Ihres Visums von Seiten der Konsulate die Beibringung weiterer Antragsunterlagen aufgegeben wird, berechnen wir für diese zusätzlichen Fahrten mindestens 31,00 Euro.

Kundenstorno während der Visumbeantragung

Soweit wir Leistungen wie die Erstellung von Einladungen, die Vorbereitung Ihrer Antragsunterlagen für die Visierung sowie die Antragstellung im Konsulat vollzogen haben, werden nur die anteiligen Kosten nach Bearbeitungsstand berechnet. Konsulargebühren werden grundsätzlich von den Konsulaten nicht erstattet.
Einladungen, die wir für die Visumerstellung der Länder Belarus, Russland, Usbekistan, Kirgistan und Ukraine besorgen, können grundsätzlich nach Bestellung nicht storniert werden und werden auch bei Nichtnutzung berechnet.

Telefonische Anfragen und Auskünfte sowie E-Mail-Anfragen zu Visumfragen sind völlig kostenlos

Die Auskünfte zu Ihrer telefonischen Anfrage und zu Ihrer E-Mail-Anfrage werden von uns völlig kostenlos und auf der Basis der uns zur Verfügung stehenden Informationen aus den Konsulaten erteilt. Anfragen beantworten wir nur zu den Ländern, die wir in unserer Länderdatenbank haben.
Wir übernehmen keinerlei Gewähr für die Richtigkeit dieser Informationen.
Eine Haftung im Schadensfalle ist ausgeschlossen.
Aufgrund der Vielzahl der Anfragen ist die Bezugnahme auf ein tatsächlich oder angeblich geführtes Telefongespräch ausgeschlossen.
E-Mail Anfragen werden von uns nur im Rahmen unseres Auftragsformulars beantwortet.
Anonyme Anfragen und Anfragen unter Alias-Namen werden dagegen nicht beantwortet.

Anrufe mit Rufnummerunterdrückung nehmen wir nicht an.
Wir weisen darauf hin, dass  jedes Telefonat automatisch von der Telefonanlage registriert wird.

Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Gefahrenlagen sind oft unübersichtlich und können sich rasch ändern. Gesetzliche Vorschriften eines Landes können sich ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird. Kontaktaufnahme mit der zuständigen diplomatischen oder konsularischen Vertretung des Landes wird im Zweifelsfall empfohlen.

 

Reiseinformationen Angola

© 1995 - 2009 Auswärtiges Amt

Stand 09.12.2008
(Unverändert gültig seit: 08.12.2008)

Aktuelle Hinweise

Die angolanische Luftverkehrsgesellschaft TAAG und alle in Angola fliegenden  Inlandslinien unterliegen aufgrund von Sicherheitsrisiken Betriebsbeschränkungen in die Europäische Union  (d.h. sie dürfen mit ihren Maschinen nicht nach Europa einfliegen). Die TAAG (Flugnummer-IATA-Kürzel DT) nutzt für ihre internationalen Verbindungen, auch nach Europa, daher Charterflüge durch zugelassene Gesellschaften nichtangolanischer Fluglinien.
Risiko für Cholera und Poliomyelitis
Nach Beginn der Regenzeit steigen in der Regel die Fallzahlen für Cholera regional erneut an. Am stärksten betroffen sind wiederum die hygienisch schlecht versorgten Viertel der Hauptstadt Luanda sowie der Süden der Cunene-Provinz. Örtliche Ausbrüche wurden auch aus den Provinzen Benguela (SW) und Kwanza Sul (W-zentral) gemeldet.
Poliomyelitis (sog. Kinderlähmung) zirkuliert nach einer Pause von 4 Jahren durch Re-Import erneut im Lande, und gehört zu den nachgewiesenen paralytischen Erkrankungen. Bei Reisen nach Angola sollte ein sicherer Impfschutz bestehen.

Landesspezifische Sicherheitshinweise

Reisen über Land
Der Bürgerkrieg in Angola ist beendet. Dennoch wirken in vielen Provinzen die Folgen des langjährigen Krieges (z.B. Minenfelder!) nach. Vor Antritt von Reisen  innerhalb des Landes wird deshalb eine Kontaktaufnahme mit der deutschen Botschaft in Luanda empfohlen.
Nach Auseinandersetzungen zwischen Armee und Separatisten im Inneren der angolanischen Exklavenprovinz Cabinda in der Vergangenheit haben die Regierungskräfte die Kontrolle über das Gebiet vollständig zurückgewonnen.. Dennoch wird angesichts gelegentlicher  Aktivitäten separatistischer Gruppen von Reisen in das Landesinnere der Provinz Cabinda dringend abgeraten. Davon ausgenommen sind Flugreisen in die Provinzhauptstadt Cabinda, hier gilt allerdings die allgemeine aktuelle Warnung zur Nutzung angolanischer  Luftlinien.
Bei Reisen in die Diamantengebiete (besonders Provinzen Lunda Norte und Lunda Sul) wird zu Vorsicht geraten. Diese Reisen sollten nicht auf eigene Faust unternommen werden.

Kriminalität
Gewaltkriminalität und bewaffnete Überfälle sind auch in Luanda verbreitet. Ausländische Reisende, bei denen Geld vermutet wird, sind auch in Luanda bevorzugtes Ziel von Diebstählen und Raubüberfällen. Mobiltelefone sind ein bevorzugtes Objekt bei Diebstählen.Vorsicht beim Telefonieren auf der Straße.
In letzter Zeit werden insbesondere in Luanda Überfälle auf Kfz verübt, die im stehenden Verkehr keine Fluchtmöglichkeit haben. Diese Überfälle erfolgen auch am Tage durch bewaffnete Täter auf Motorrädern, die in der Regel die Herausgabe des Mobiltelefons, der Geldbörse und von Dokumenten verlangen.

Allgemeine Reiseinformationen

Sprache
Portugiesische Sprachkenntnisse sind von großem Vorteil, da nur sehr wenige Angolaner eine andere international gängige Sprache sprechen.

Klima
Hohe Temperaturen (bis zu 35°C) in den heißen Monaten Oktober bis Mai, verbunden mit hoher Luftfeuchtigkeit (bis zu 95%), können im Küstenbereich Angolas ohne Benutzung von Klimageräten zu Schlaflosigkeit, körperlichem Unwohlsein und erhöhter nervlicher Belastung führen.
Geldversorgung / Kreditkarten
Nur in den großen Hotels und in einigen wenigen Restaurants werden internationale Kreditkarten akzeptiert. Sonstige Rechnungen werden aber in bar in der angolanischen Währung, dem Kwanza, beglichen. Viele Restaurants und Hotels nehmen auch US-Dollar an. 100-Dollar-Noten werden in Banken nur gewechselt, wenn sie 1996 oder später gedruckt wurden. Reiseschecks sind praktisch unbekannt und können - wenn überhaupt - nur zu einem ungünstigen Wechselkurs eingetauscht werden.
Die Ausfuhr von Kwanza ist verboten. Devisen dürfen anmeldefrei bis zu einem Gegenwert von 5000,- USD ein- und ausgeführt werden.

Unterkunft
Die Unterbringung in Luanda sollte aus Sicherheitsgründen in Hotels der gehobenen Kategorie erfolgen.

Restaurants
Das Angebot an Restaurants in Luanda erfüllt quantitativ und weitestgehend auch qualitativ alle Bedürfnisse, allerdings zu einem sehr hohen Preis. (Luanda ist nach Untersuchungen verschiedener Consultingfirmen für Ausländer die teuerste Hauptstadt der Welt) Die Preisunterschiede sind auch von Lokal zu Lokal manchmal schwer nachvollziehbar. Der Verzehr von Salaten und die Verwendung von Eiswürfeln in Getränken stellen ein Risiko für Magen- und Darmerkrankungen dar.

Verkehrsinfrastruktur / Verkehrsmittel
Der jahrzehntelange Krieg zwischen der Bürgerkriegspartei Unita und der Regierung in Luanda wurde 2002 beendet. Sukzessive wird die Verkehrsinfrastruktur wieder für den Transport von Menschen und Gütern nutzbar gemacht.
Inlandsflüge und Eisenbahnfahrten sind angesichts unregelmäßiger Wartung mit Risiken verbunden. Überlandfahrten mit dem PKW sind auf immer mehr Strecken möglich, das Fernstraßennetz wird zügig ausgebaut und ist teilweise -im Gegensatz zur Hauptstadt-  bereits in einem ausgezeichneten Zustand. Die Beschilderung entspricht hierbei inzwischen fast immer europäischen Standards, kann im Einzelfall, weil unzureichend aber  für Ortsfremde bei höheren Geschwindigkeiten auch eine zusätzliche Unfallgefahr bilden. Vor Fahrtantritt sollten Erkundigungen bei Ortskundigen eingeholt werden. Bei Fahrten auf nichtasphaltierten Strecken sollte die Geländegängigkeit des Fahrzeugs überprüft werden. Außerdem sollten Fahrten nur im Konvoi (mindestens zwei Fahrzeuge) vorgenommen werden.
Die Anzahl der Omnibusse auch in der Hauptstadt ist klein , da die Fahrzeuge durch den schlechten Straßenzustand dort einer hohen Abnutzung ausgesetzt sind und Reparaturen teuer sind. Außerdem verkehren diese sehr unregelmäßig und sind oft stark überfüllt; die Fahrtrouten sind für Besucher meist nur schwer nachvollziehbar. Für Personen, die als Ausländer erkennbar sind, besteht zudem ein erhöhtes Risiko, Opfer eines Überfalls oder von Kleinkriminalität zu werden.
Reguläre Taxis sind praktisch nie verfügbar und teuer (Macon Taxi Tel.: 222 47 05 20). Reisende sollten darauf achten, dass sie bei Ankunft am Flughafen abgeholt und auch von Ortskundigen begleitet werden. „Informelle“ Taxis und Kleinbusse sind wegen fehlender Orts- und Sprachkenntnisse, aber auch der evtl. Gefährdung für Ausländer nicht geeignet.
Meist genutztes Fortbewegungsmittel von Besuchern ohne eigene organisatorische Infrastruktur sind Mietwagen mit Fahrern, Kosten ca. 150 - 200 USD. Mit völliger Zuverlässigkeit kann nicht immer gerechnet werden. Der internationale Führerschein wird anerkannt. Kurzzeitbesuchern wird abgeraten, selbst zu fahren, da man sich auf den Verkehr erst einstellen muss und im Innenstadtbereich ohnehin zum Parken oder Warten ein Fahrer am Steuer benötigt wird.
Mietwagenbuchungen sollten so frühzeitig wie möglich erfolgen.

 Besondere Zollvorschriften

Die Ausfuhr des Kwanza, der lokalen Währung, ist verboten. Sehen Sie dazu auch die vorhergehenden Bemerkungen unter "Geldversorgung".

Besondere strafrechtliche Vorschriften

Beim Fotografieren öffentlicher Gebäude in Angola ist Vorsicht geboten. Soweit Wachen oder Verantwortliche ansprechbar sind, sollten diese um Erlaubnis ersucht werden. Verbote gelten insbesondere für strategisch wichtige Verkehrsanlagen (z.B. Flughafen), für militärische und polizeiliche Anlagen/Fahrzeuge/Gebäude sowie deren Personal. Bei Zuwiderhandlung besteht das Risiko, dass Filme und Fotoausrüstung beschlagnahmt werden, auch eine Festnahme kann nicht ausgeschlossen werden. 

Medizinische Hinweise

Impfschutz
ANGOLA ist gemäß WHO Gelbfieber-Infektionsgebiet. Zuletzt im Jahr 1988 wurde in Luanda ein Ausbruch mit 37 Fällen und 14 Todesfällen gemeldet. Grundsätzlich ist die Impfung für alle Reisenden empfohlen. Eine gültige Impfung gegen Gelbfieber wird für alle Reisenden älter als 1 Jahr aus Infektionsgebieten (siehe http://www.who.int/ith/countries/en/index.html) bei Einreise verlangt. In der Praxis wird die Impfung gelegentlich auch bei allen Einreisenden verlangt, besonders bei Einreise außerhalb des internationalen Flughafens.
Das Auswärtige Amt empfiehlt Schutz gegen Tetanus, Diphtherie, Polio, Hepatitis A und Typhus, bei Langzeitaufenthalt über 4 Wochen oder besonderer Exposition auch Hepatitis B, Meningokokken-Krankheit (ACWY) und Tollwut. Die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes für Kinder und Erwachsene sollten anlässlich einer Reise überprüft und vervollständigt werden

Malaria
ist in Angola immer noch für eine größere Zahl an Klinikaufenthalten und Todesfällen verantwortlich. Ein hohes Risiko besteht ganzjährig im ganzen Land.
Die Übertragung erfolgt durch den Stich blutsaugender nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft, insbesondere die gefährliche Malaria tropica bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist ein Hinweis auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet an den behandelnden Arzt notwendig.
Eine Chemoprophylaxe ist notwendig. Für die Malariachemoprophylaxe sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z.B. Malarone, Doxycyclin, Lariam) auf dem deutschen Markt erhältlich. Die Auswahl und persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme mit einem Tropenmediziner/Reisemediziner besprochen werden.
Daher wird allen Reisenden empfohlen:
körperbedeckende (helle) Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden),
besonders in den Abendstunden und nachts Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen
unter einem Moskitonetz zu schlafen

HIV/AIDS
Durch sexuelle Kontakte und bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) besteht grundsätzlich das Risiko einer lebensgefährlichen HIV/AIDS-Infektion.
Verlässliche HIV-/Aids-Daten liegen für Angola nicht vor. UNAIDS schätzt die Zahl der Patienten mit HIV/AIDS im Jahr 2005 auf 320.000. 2004 waren 2.8% der Frauen in Pränatal-Ambulanzen, 2001 33.3% der städtischen Prostituierten HIV-positiv. Zwischen vier und zwölf Prozent der Bevölkerung insgesamt werden HIV-positiv geschätzt. Damit liegt die HIV-Prävalenz derzeit unter der in anderen Staaten der SADC-Region. Dennoch muss das Risiko ernst genommen werden. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften empfohlen.

Durchfallerkrankungen und Cholera
Angola hat als eines der ärmsten Entwicklungsländer zahlreiche Krankheitsrisiken und eine unzureichende medizinische Infrastruktur. Die sanitären Verhältnisse begünstigen Krankheiten, die von kontaminiertem Trinkwasser oder Lebensmitteln übertragen werden.
Im Jahr 2006 wurde die größte Cholera-Epidemie des Landes mit ca. 56.600 Erkrankungen und über 2000 Todesfällen registriert. Ein Drittel der Erkrankten waren Kinder unter 5 Jahren. Besonders betroffen waren die Hauptstadt Luanda und die Provinz Benguela, aber auch 16 der 18 anderen Provinzen Angolas.
Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen vermeiden. Einige Grundregeln: Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes und desinfiziertes oder abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmittel gilt: Kochen, selber Schälen oder Desinfizieren. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer aber nach dem Stuhlgang und immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht, durchführen, Einmalhandtücher verwenden.
Bei besonders hohem Risiko kann auch eine Cholera-Schluckimpfung erwogen werden.

Andere Infektionskrankheiten

Bilharziose (Schistosomiasis)
Die Gefahr der Übertragung von Bilharziose (Schistosomiasis) besteht beim Baden in Süßwassergewässern im gesamten Land.

Poliomyelitis (Kinderlähmung)
1999 kam es in Luanda und Benguela zum größten Polio-Ausbruch in der Geschichte des Landes mit 1.013 Fällen und 113 Todesfällen. 2005 gab es 10 labormedizinisch bestätigte paralytische Erkrankungen, 2 im Jahr 2006 und erneut 10 Fälle im Jahr 2007. Auf ausreichenden Impfschutz achten.

Marburg-Virus
2004/2005 ereignete sich in der Uige-Provinz ein großer Ausbruch eines Virus-hämorrhagischen Fiebers, an dem 374 Menschen erkrankten, wovon 88% (329) verstarben.

Schlafkrankheit
Die Erkrankung wird in 12 der 18 Provinzen durch tagaktive Tse-Tse-Fliegen übertragen. Ein Risiko besteht in den Nordprovinzen Bengo, Kwanza Nord und Kwanza Süd, Luanda, Malange, Uige, und Zaire sowie seit 2003 auch in den Südprovinzen Kunene, Huambo, Namibe und Huila. Eine Infektion ist nur schwer therapierbar und der Schutz vor den sehr schmerzhaften Tse-Tse-Stichen ist die wichtigste Präventionsmaßnahme.

Medizinische Versorgung
Außerhalb der Hauptstadt Luanda und einiger Provinzhauptstädte ist die allgemeine medizinische Versorgung nach wie vor sehr schlecht, in vielen ländlichen Gegenden Angolas ist sie kaum vorhanden. In Luanda gibt es jedoch einige besser ausgestattete Privatkliniken und auch qualifizierte Ärzte. Sämtliche Krankheiten, die in Angola häufiger vorkommen, können dort ohne weiteres behandelt werden, wenn auch zu hohen Preisen. Notwendige Medikamente sind zwar jedenfalls in Luanda in der Regel vorhanden oder beschaffbar, dennoch wird Reisenden nach Angola, die auf Medikamente angewiesen sind, geraten, diese mitzunehmen
Ein ausreichender, weltweit gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung sind dringend empfohlen.
Lassen Sie sich vor einer Reise nach Angola durch eine tropenmedizinische Beratungsstelle/einen Tropenmediziner/Reisemediziner beraten (siehe: http://www.dtg.org/).
Bitte beachten Sie neben unserem generellen Haftungsausschluss den folgenden wichtigen Hinweis:
Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Für Ihre Gesundheit bleiben Sie selbst verantwortlich.

 

© 1995 - 2009 Auswärtiges Amt


 

Auftragsannahme Visumexpress
0221 690 65 990
 
Hinweis an die Anrufer mit unterdrückter Rufnummer:
Wenn Sie Ihre Kennung einschalten, geht Ihr Anruf durch..

 
E-mail:
visum@visumexpress.de
visum@visum-abc.de
Expresspässe können immer am nächsten Tag bearbeitet werden, wenn sie bis 14 Uhr mittags  bei uns eingehen und die Unterlagen vollständig sind.
 
Expressvisa gibt es nur dort, wo die Konsulate dies auch anbieten. Nicht jedes Konsulat erstellt ein Visum am gleichen Tag. Die Bearbeitungsdauer variiert auch je nach Nationalität des Antragstellers in einzelnen Konsulaten erheblich!
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